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Der Rückenköcher

Wer mit seinem Bogen unterwegs ist benötigt einen Köcher.

Nun gibt es davon diverse Arten.

Die bekannteste ist sicher der Rückenköcher. Dank Robin Hood und seinen Mannen aus dem Wald, hat den jeder schon mal gesehen.

Sieht schick aus und man hat gleich so ein heldenhaftes Gefühl mit dem Köcher auf dem Rücken.

Doch dieser Köcher hat auch Nachteile:

Ich gehe also los, heldenhaft, greife nach hinten um mir einen Pfeil aus dem Köcher zu nehmen. Mist, ich komm nicht ran. Der Köcher ist zu weit nach hinten gerutscht. Also am Gurt ziehen und den Pfeil rausholen. Benötigt 2 Hände (und eine hält den Bogen).

Die Alternative hierfür ist der Rückenköcher mit 3Punkt-Gurt. Sieht vielleicht nicht ganz so lässig aus, aber der Köcher bleibt wo er ist und rutscht nicht rum.

Hin und wieder braucht man allerdings mal einen speziellen Pfeil aus seinem Köcher. Nun ist es von Vorteil, wenn man gerade keinen steifen Nacken hat. Immerhin sind die Pfeile ja auf dem Rücken und tasten hilft da selten.

Okay, mein Kopf rotiert hervorragend. Ich habe genau den Pfeil den ich brauche, da fällt er mir auch gleich aus der Hand! Ich bücke mich und kann sofort Mikado mit meinen gesamten Pfeilen spielen bevor ich sie vom Boden auflesen, da diese geradewegs nach vorn aus dem Köcher gerutscht sind.

Alle wieder eingesammelt und im Köcher verstaut, was übrigens auch nicht so einfach ist, da man mit allen Pfeilen die Öffnung des Köchers (der sich immer noch auf dem Rücken befindet) treffen muss. Da fällt schon mal was daneben. Also bücken und …

Ab und zu bleibt man mal mit den Federn in den Büschen hängen, aber das passiert auch mit anderen Köchern.

Ach ja, der Rucksack muss natürlich auch zu hause bleiben, der Rücken ist ja schon besetzt.

Fazit:

Für alle die es traditionell mögen und das "Robin Hood-Feeling" genießen möchten.

Schöner Köcher mit Tücken in der Praxis.

 

Die komfortablere Variante des Rückenköchers:

 

Der 3Punkt-Gurt hält den Köcher an Ort uns Stelle.

Im nächsten Beitrag:

Der Seitenköcher.

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